Der folgende Bericht ist ein Gedicht von Imam ash-Shafi’i.
Al-Muzni, dessen Name Abu Ibrahim Ismail Ibn Yahya ist, sagte: „Ich trat bei ash-Shafi’i während seiner Krankheit ein, woran er dann schließlich starb und so sagte ich zum ihm: „Wie ist dein Zustand?“ Er erwiderte:
„Ich reise von dieser Welt und verlasse meine Brüder, trinkend vom Kelch des Todes und treffe auf Allah. Und Nein! Bei Allah, ich weis nicht, ob meine Seele ins Paradies oder in die Hölle geht!“ Dann fing er an zu Weinen und sagte:
Zu Dir, dem Erschaffer, erhebe ich mein Verlangen,
Und selbst wenn Ich, oh du Besitzer der Güte und des Edelmut, ein Übeltäter, ein Krimineller bin
Wenn mein Herz sich zusammenzieht und mein Pfad sich verengt,
So lege ich meine Hoffnung in Deiner Gnade und Versöhnlichkeit als eine Öffnung und einer Zuflucht
Meine Sünden erschienen mir sehr groß, doch als ich sie mit Deiner Versöhnlichkeit verglich,
Befand ich Deine Versöhnlichkeit als viel größer
Du bist und bleibst der Einzigste der Sünden vergeben kann,
Du bewilligst und verzeihst aus Deiner Wohltätigkeit und Deines Edelmuts heraus
Wäre es nicht für dich, dann könnte ein Diener niemals Iblis trotzen und wie kann es sein wenn er dein Freund Adam irreführte/täuschte.
Wenn ich doch nur wüsste!
Werde ich das Paradies erreichen, was mich entzücken würde
Oder ins Höllenfeuer, was ich Bereuen würde?
Wie Befähigt ist Allah!
Für dem einen bekannt gemachten mit Wehklagen,
wo Blut geradezu von seinen Augenliedern wegen des Übermaßes an seinen Emotionen (Wehklagen) fließt
Er steht wenn die Nacht seine Dunkelheit austreckt
Stehend gegen sich selbst aufgrund der äußersten Furcht, der Sündhaftigkeit
Eloquent wenn er seinen Herrn erwähnt
Und in der Erwähnung anderer als Ihm ist er sprachlos
Er gedenkt den Tagen seiner vorbeigegangenen Jugend
Und was darin für eine Ignoranz war, er war ein Verbrecher
Und so ist sein gesamter Tag, der Gefährte des Kummer geworden,
der Bruder von Schlaflosigkeit und der heimlichen Konversation
wenn in der Nacht die Dunkelheit einbricht
Er sagt, „Mein liebster, Du bist das was ich mir wünsche und begehre
Du bist ausreichend für die Sehnsucht und der Wohltat für jene die Hoffnung haben
Bist Du denn nicht der Eine der mich versorgt und leitet
Und Du hast nicht aufgehört zu mir Barmherzig und voller Begünstigungen zu sein
Vielleicht wird der Allerbarmer mir meine Fehler vergeben
Und meine Verbrechen und das daraus hervorgegangene verdecken
Meine Sünden scheinen mir sehr groß,
so wende ich mich zu Dir in Demut Wäre es nicht für meine Genugtuung für Dich,
so würde ich, oh Mein Herr, keine Behaglichkeit überall erblicken
Also wenn Du mir vergibst, so würdest Du einen Sünder vergeben,
Einen rebellisch, bedrückenden Tyrann, der dennoch sündigt
Also wenn Du Vergeltung von mir verlangt, so würde ich nicht verzagen
Selbst wenn meine Seele in Jahannum aufgrund der Sünden eintritt
Meine Verbrechen sind groß, in der Vergangenheit und Gegenwart,
Doch Deine Vergebung kommt viel erhabenerer und größer zu den Diener,
Die Wohltätigkeit von Allah umgibt mich von allen Seiten
Und Licht vom Barmherzigen hat sich in den Himmel ausgebreitet
Und im Herzen ist der strahlende Glanz des geliebten wenn er vereint ist
Und wenn frohe Kunde nah zieht wird es fieberig
Frohsinn umgibt mich ausschließlich für Allah
Es überschaut mich in der Dunkelheit des Grabes, augenscheinlich und klar
Ich schütze meine Liebe, aus Furcht dass meine Begierden es verunreinigen
Und ich bewahre den Vertrag der Liebe, aus Furcht dass es defiliert wird
In meinen Wachheitszustand ist mein Verlangen und in meinem Schlaf ist Schicksal
Dies lässt meine Schritte nach Ekstase streben
Wer auch immer fest an Allah hält, so ist er von den Menschen geschützt
Und wer auch immer auf Ihm hofft, wird nimmer etwas bedauern.
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